Vorschlag
für ein sommerwochenende von themenreisen-paris.de
Guy de Maupassant, Auguste Renoir, Claude Monet, Gustave
Caillebotte - Eine Schriftsteller- und Malergeneration fährt
ins Grüne und Paddelboot
Paris
wird zur Metropole, die wir heute kennen, in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts, im ,Second Empire'. Napoleon
III (1852-1870) und sein Präfekt Baron Haussmann (1853-1869)
geben der Stadt ihr neues Gepräge.
Die Eisenbahn macht es möglich: Die erste Generation von
Städtern fährt ins Grüne, zumindest diejenigen, die es sich
leisten können und über die nötige Freizeit verfügen. Und
manche von ihnen haben auch noch Talent. Eine ganze Clique
von Schriftstellern und Malern verbringt die Wochenenden
fern vom Staub der Haussmannschen Baustellen. Einige, wie
Claude Monet, schaffen sich überhaupt auf Dauer ihre ländliche
Idylle. Guy de Maupassant hält sich an das Prinzip: das
beste Wochenendhaus ist das der Freunde. Auf seinen Spuren
in und um Paris bewegt sich diese Reise.
Programmvorschlag
1.
Tag: Anreise. Das Pariser Leben von Guy de Maupassant
spielte sich hauptsächlich im 8. und 17. Bezirk ab. Hier,
im Umfeld des Bahnhofs Saint-Lazare, ist das Hotel reserviert
und in einem traditionellem Restaurant ganz in der Nähe
ist der Tisch für das erste Dîner gedeckt.
2.
Tag: Pariser Parks und das Musée d´Orsay: Wir treffen
uns im Park Monceau, dem romantischsten der grossen Parks
von Paris. Kein Wunder, dass die Pariser Jungvermählten
hier am liebsten ihre Hochzeitsfotos machen. Ein Spaziergang
durch den Park gibt Gelegenheit über die Pariser Gartenarchitektur
zu sprechen.
Natürlich ist es kein Zufall, dass ausgerechnet hier das
Denkmal von Guy de Maupassant steht. Nach dem Verlassen
der Grünanlage bleiben wir im Grünen: Die Boulevards, wie
sie Baron Haussmann im 19. Jahrhundert anlegen liess, sind,
bis auf ganz wenige Ausnahmen, majestätische Alleen.
Über die Champs-Elysées, wo man einige wichtige literarische
Schauplätze besichtigen kann, gelangen wir in die Tuilerien.
Nach der Mittagspause, in den Tuilerien gibt es vom schnellen
Imbiss bis zum mehrgängigen Menü sämtliche Optionen, besuchen
wir das Musée d'Orsay. Hier finden wir eine der umfangreichsten
Gemälde- und Skulpturensammlungen der Welt für den Zeitraum
von 1848 - 1914. Die gemeinsame Besichtigung beschränkt
sich sinnvollerweiseauf den Themenkreis, der für diese Reise
relevant ist: Paris zur Zeit von Maupassant und die Seine-
Landschaft im Westen. Danach bleibt noch Zeit für die individuelle
Erkundung des Museums.
Für den Abend schlagen wir Ihnen ein Restaurant in Saint-Germain
des prés vor, geben Ihnen aber auch gerne Tipps für eine
individuelle Abendgestaltung.
3.
Tag: Ausflug ins Grüne: Die Freizeitgesellschaft
begann für die Pariser, zumindest für die, die es sich leisten
konnten, 1837. In diesem Jahr wurde die Bahnlinie von Paris,
Saint-Lazare nach Saint-Germain en Laye in Betrieb genommen.
Für Monet (geboren 1840), Renoir (1841), Caillebotte (1848),
Maupassant (1850) war der Bahnhof Saint-Lazare das Tor ins
Freie, in die Natur. So wie sie steigen auch wir hier in
den Zug, nunmehr eine Stadtbahn und fahren nach Chatou.
Dort steht auf der Seineinsel "île des impressionnistes"
jene berühmte Gaststätte, die Renoir auf seinem Bild "Le
déjeuner des canotiers" verewigt hat. Maupassant hat hier
im Eingang ein Gedicht an die Wand geschrieben, dort steht
es, heute frisch nachgepinselt, nach wie vor.
Und die Küche des Restaurants ist auf der Höhe der kunst-
und literaturgeschichtlichen Bedeutung des Ortes. Nach dem
Mittagessen noch eine Kneipe, allerdings eine museale: in
Croissy, auf dem rechten Seineufer, befindet sich die Grenouillère.
Hier ist der Ort, wo die wirklich verzweifelte Yvette aus
Maupassants gleichnamiger Novelle ihren nicht ganz so ernst
gemeinten
Selbstmordversuch unternimmt.
In Bougival schliesslich, am gegenüberliegenden Ufer, steht
das Wohnhaus des russischen Schriftstellers Iwan Turgenjew,
heute ein Museum. Flaubert und Maupassant waren hier Dauergäste.
4.
Tag: L´Opéra und die Grands Boulevards. Wenige
Schritte von Ihrem Hotel sind die Grosskaufhäuser Printemps
et La Fayette. Neben einem Einkaufsbummel nutzen Sie die
Gelegenheit zu einem Kaffee unter der herrlichen Glaskuppel
des Printemps.
Atemberaubende Aussichtsterrassen bieten beide Kaufhäuser
an.
Am Nachmittag geht es an jenen Ort, der im 19. Jahrhundert,
auch bei Maupassant, das neuralgische Zentrum der erotischen
und gesellschaftlichen Intrigen war: die Oper. Ein Prachtbau,
bei dem für jedes Detail nur das Kostbarste Verwendung fand.
Davor: die avenue de l'Opéra, eine der berühmtesten Haussmannschen
Strassen, ohne Alleebäume, aus gutem Grund.
Zum Abschluss spazieren wir über die Vergnügungsmeile "die
Grands
Boulevards" zum Abendessen zum Bouillon Chartier, ein volkstümliches
Restaurant, ebenfalls schon weit über 100 Jahre alt. Das
ist ein Restauranttyp, wie er nur mehr in Paris und auch
das nur an ganz wenigen Adressen anzutreffen ist. Deftige
traditionelle französische Küche, und das noch dazu günstig.
5.
Tag: Abreise
Zu buchen
über:
www.literaturreisen.com/literaturreisen/paris_maupassant.html
schönen
sommer wünscht
wfriedrich
www.themenreisen-paris.de
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