Tipps und Informationen für den
Monat Februar aus Paris von
www.themenreisen-paris.de
Ausstellungen :
Auch Werbung ist Kunst, vor allem aber Spiegel der Gesellschaft
:
Bis 3. April sind im Renault-Haus auf den Champs-Elysées
280 Plakate und 80 Werbespots des Autoherstellers von den
Anfängen um 1900 bis heute zu sehen.
Jeden Donnerstag um 22h00 werden zusätzlich 90 Minuten
lang Werbefilme gezeigt.
L’Atelier Renault
53, av des Champs-Elysées, 8è
täglich von 10h30 –01h30
tél : 0149537000
Eintritt frei
Martial Raysse :
In der <Galerie de France>, 54, rue de la Verrerie,
4è, sind bis zum 19. Februar Werke des zwischen Pop
Art und Neorealismus anzusiedelnden Künstlers Martial
Raysse zu sehen. Im Museum für Moderne Kunst in Wien
ist Martial Raysse mit zwei Bildern vertreten: <ciné>
und <hygiène de la vision>. Die Pariser Ausstellung
ist rund um das Bild <Dieu merci> zusammengestellt.
Und der Anlass Gott zu danken erscheint bei einem Besuch
der Ausstellung mehr als plausibel.
Dienstag bis Samstag 11h bis 19h
Tel: 01 42 74 38 00
galerie.de.france@wanadoo.fr
Eintritt frei
Im Februar besteht die Möglchkeit sich intensiver mit
dem Maler André Derain (1880-1954) auseinanderzusetzen.
Im musée d’Orsay oder im Centre Pompidou sind
natürlich immer einige Werke zu sehen. Bis 16. Februar
hängen oder stehen fünfzig Ölbilder, Zeichnungen
und Sulpturen des Künstlers in der
Galerie La Cymaise
174, rue du Faubourg Saint-Honoré
Paris 8è
0142895020
Ein Teil dieser Werke ist sicher in dem kleinen Schlösschen
La Roseraie (Ende 17. Jahrhundert) entstanden, wo Derain
von 1935 bis zu seinem Tod wohnte und sein Atelier hatte.
Es steht in Chambourcy, eine halbe Stunde westlich von Paris,
die Besichtigung kostet € 6
Tel: 0130747004
Fotografie:
La Maison Européenne de la Photographie im Marais
im 4. Bezirk (5, rue de Fourcy, ein wunderschönes Palais
übrigens) ist ja weithin bekannt. Eine bemerkenswerte
Fotoausstellung bietet jedoch auch bis 6.März das Pariser
Museum für Stadtgeschichte, le musée Carnavalet
(übrigens nicht nur auch ein wunderschönes Palais,
sondern eines der schönsten Palais von Paris überhaupt),
ebenfalls im Marais:
<Kindheit in Paris> (enfances parisiennes)
Die Bilder bekannter Fotografen wie Cartier-Bresson oder
Atget, aber auch solche von anonymen Amateuren vermitteln
einen Eindruck von einer Zeit, wo es zwar noch weniger Spielplätze,
dafür aber auch weniger Autos gab. Der Spielplatz war
die Strasse.
Tel: 0144595858
Täglich ausser montags, 10-18h
Eintritt frei
Und für Freunde der Fotografie lohnt es sich auch,
in der Pariser Umgebung ein Ziel anzusteuern, das sonst
kaum von Touristen besucht wird:
In Pontault-Combault, etwa 30 km östlich von Paris,
ist, diesmal nicht in einem Palais, sondern in einem ehemaligen
Getreidesilo, das
Centre photographique d’Ile-de-France
eingerichtet.
Für Nicht-Insider sind hier eher unbekannte Fotografen
zu entdecken, es steht auch ein umfangreiches Archiv zur
Verfügung:
107, avenue de la République
Pontault-Combault
0170054980
www.cpif.net
Und noch ein Tipp für diejenigen, die selber ungewöhnliche
Motive suchen:
- VUITTON, CHAMPS-ELYSEES:
Schon seit einem Jahr wird der Hauptsitz des renommierten
Reisegepäcksherstellers auf den Champs-Elysées
renoviert. Die Baustelle verdeckt aber nicht eine simple
Plane, sondern eine 5 Stock hohe Attrappe eines Vuitton-Koffers!
- CARTIER, RUE DE LA PAIX :
Der Juwelier Cartier hat für seine Baustelle in der
rue de la Paix diese Idee aufgegriffen : Ein haushohes Schmuckkästchen,
sorgt dafür, dass die Schaufenster der anderen Juwelierläden
in dieser Strasse nicht täglich von einer dicken Staubschicht
bedeckt werden.
Gastronomie:
Klein, aber fein:
Paris ist voll von kleinen und kleinsten Restaurants. Der
eben erschienene <Guide Lebey 2005> weist auf einige
Bistrots hin, die zwar nur Platz für 15 – 20
Gedecke haben, wo Sie aber richtige Leckerbissen und ausgesuchte
Weine erwarten. Und auch die Rechnung ist keine böse
Überraschung.
Näheres über <www.themenreisen-paris-de>
Friedhöfe :
Die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag wurde am
Montag, dem 17. 1. auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt,
in unmittelbarer Nähe der Grabstätten von Brassaï,
Beckett und Cioran.
Am Friedhof von Montmartre, wo sich auch das Grab von Heinrich
Heine befindet, wurde am 20.1. ein berühmtes Paar vereint
: Romola Nijinski, 1978 gestorben, kommt nach jahrzehntelangen
rechtlichen Schwierigkeiten in die Gruft ihres Mannes, des
1950 verstorbenen Balletttänzers Vaslav Nijinski.
Ein von Bourdelle geschaffenes Bas-relief dieses Gottes
des Balletts der 20er-Jahre ist auf der Fassade des Théâtre
des Champs-Elysées zu sehen.
60.Jahrestag der Befreiung von Auschwitz:
Im Marais wurde das <Mémorial de la Shoah>,
die Holocaust-Gedenkstätte am 25.Januar eröffnet
und ist seit 27. Januar der Öffentlichkeit zugänglich.
Herzstück des Denkmals ist die „Wand der Namen“
auf der die Namen von 76000 deportierten Juden eingraviert
sind, sowie eine weitere Wand mit den Fotos von 2550 Kindern.
17, rue Geoffroy-L’Asnier, Paris 4è, métro
: Saint Paul
sonntags – freitags 10 –18h00, donnerstags bis
22h00
mit herzlichen Grüssen aus Paris von
www.themenreisen-paris.de
Wolfgang Friedrich
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